Sie haben Schmerzen in der Hüfte, in den Knien, im Rücken und möchten mal etwas
Neues probieren?
Hier finden Sie einige Übungen, die sich von denen unterscheiden, die Sie kennen. Ich habe sie entwickelt,
nachdem ich vor Jahren weder gehen noch stehen konnte und die verordnete Physiotherapie auch nach Monaten keine Verbesserungen
gebracht hatte. Mit den selbst entwickelten Übungen und einer anderen Methodik gelang es, die Muskulatur des Stützsystems
zu kräftigen, die Sehnen zu dehnen, die neuromuskuläre Steuerung zu trainieren und damit das Geh– und
Stehvermögen wieder entscheidend zu verbessern.
Andere Übungen mussten entwickelt werden, weil mit den herkömmlichen Übungen vor allem solche Muskeln trainiert
werden, die nicht für das Abstützen beim Stehen und Gehen zuständig, sondern wichtig für das
Momentengleichgewicht sind.
Die Muskeln, die uns abstützen, also wichtig für das Kräftegleichgewicht sind, werden zu wenig oder gar nicht
trainiert. Das kann man sich nicht vorstellen, ist aber eine Folge der seit Jahrzehnten
vernachlässigten Grundlagen– und angewandten Forschung zur Makroskopischen Anatomie. So können wesentliche
mechanische Gegebenheiten in Diagnose und Therapie nicht berücksichtigt werden.
Beim Üben hat sich herausgestellt, dass die richtigen Bewegungsmuster ebenfalls trainiert werden mussten, da sich
falsche eingeschlichen hatten. Ein anderes Bewegungsmuster erfordert eine vielfache Wiederholung immer wieder desselben
Bewegungsablaufes.
Das nennt man auch Automatisierung, was jedes gesunde Kind tut, dem man die Möglichkeit zur ungehinderten Bewegung gibt,
macht. Und
wie es beim Erlernen eines Musikinstrumentes, beim Leistungssport, beim Ballett und in der Akrobatik gewohnte Praxis ist
seitdem es diese Disziplinen gibt. Sonst wären sie gar nicht entstanden. Nur in der Physiotherapie weiß man
das anscheinend nicht!
Es gilt auch hier ein Grundsatz der Dialektik, der frei nach Hegel lautet:
Umschlagen einer Qualität in eine andere durch quantitative Veränderungen
Auch wenn's schwerfällt – von diesem Grundsatz sollten Sie sich leiten lassen.
Seit einigen Jahren gebe ich meine Erfahrungen an andere weiter und bekam dadurch einige Anregungen, die vielleicht
auch für Sie von Interesse sind. Das Übungsprogramm ist eine Hilfe zur Selbsthilfe bei:
- Falschen oder einseitigen Bewegungsabläfen, unbewusst über längere Zeitspannen ausgeführt, zum Beispiel:
- Arbeitsplatz in einem kleinen Büro, wo man nur wenige Schritte machen konnte
- einseitige Sportarten, wie Fußball, Handball, Tennis
- Krankhaften Veränderungen in Hüfte und/oder Knien und /oder Rücken
- Steifigkeit in Beinen, Po und Rücken nach längerem Sitzen am Schreibtisch, in Theater und Konzert, im Auto,
Reisebus oder Flugzeug
- Unsicherheit beim Gehen nach längeren Krankheiten
- Sturzgefährdung
- Allgemeinem Bewegungsmangel in jeder Altersstufe von 0 bis 100!
Sie wollen gleich mit dem Üben beginnen? Einige leicht nachvollziehbare Übungen finden Sie
hier
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Bevor Sie weiterklicken, habe ich eine Bitte:
Schreiben Sie mir doch in einer Mail , was Ihnen die Seite gegeben
hat und wie Sie mit den Übungen zurecht gekommen sind. Auch über kritische Hinweise freue ich mich.
Letzte Änderung: 20.02.2025